Generalversammlung 2015

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Bericht der Generalversammlung vom 5. Februar

Am 5. Februar 2015 fand in Anwesenheit der Ministerin Carole Dieschbourg und dem Abgeordneten Henri Kox, die jährliche Generalversammlung der Lokalsektion Grevenmacher statt.

Ansprache und Rückblick

Präsident Aly Gary begrüßte alle Anwesenden und  begann mit dem Rückblick auf die von der CSV / déi gréng Koalition geleisteten Arbeit.

Nach den drei vergangen Jahren könnte man wohl von einem frischen Wind in der Gemeinde sprechen, und die Schöffenratserklärung stelle sich nicht als eine Liste leerer Versprechen an die Bevölkerung heraus. Ganz im Gegenteil. 80 % der Projekte wurden bereits Realität. An den verbleibenden 20 % wird gerade gearbeitet. Dies alles kann man in der von beiden Parteien gemeinsam publizierten Broschüre nachlesen.

Des Weiteren wird versucht die technischen Dienste der Gemeinde auf dem höchst möglichen Stand anzubieten. In Schulen und Jugend wird regelmäßig investiert ebenso wie in die allgemeine Verschönerung der Stadt Grevenmacher. In diesem Kontext wurde die Weihnachtsbeleuchtung rundum erneuert, und in den Punkten Sicherheit wurden mit neuen Verkehrsampeln und der Einführung des First Responder weitere Projekte realisiert.

Im Ganzen wurde an 11 Gemeinderats- sowie Lokalsektionssitzungen, ungefähr 2 Schöffenratssitzungen pro Woche und unzähligen Kommissionsversammlungen teilgenommen. Déi gréng Maacher zeigten Präsenz.

Kassenbericht

Die Kassenwärterin Tun Gary informierte die Anwesenden über die Einnahmen und  Ausgaben des Jahres 2014. Besondere Kosten fielen durch die Publikation der Broschüre und des Druckens und Verteilen eines Parteiflyers an. Trotzdem beinhaltet die Kasse noch eine Reserve für das momentane Jahr.

Die Kassenreviseure Edgar Back und Dan Michels äußerten ihre Zufriedenheit an der Arbeit der Kassenwärterin und fanden nichts an der Buchhaltung zu bemängeln.

Ausblick 2015

Es gilt 2015 noch einige große Aufgaben anzugehen. Der Wäipavillon wird fertiggestellt, die Zentscheier wird umgebaut, mit dem Bau der neuen Sporthalle wird begonnen und die geplanten Umbauarbeiten am Centre Culturel werden umgesetzt. Die Skating Piste nahe der Schleuse ist beinahe fertig und der Bau der Kläranlage läuft weiter.

Des weiteren ist Grevenmacher im Klimapakt. Nachdem letztes Jahr ein Energie-Leitbild der Gemeinde angefertigt wurde, wird nun eine Klimagruppe aufgesetzt die sich um die Umsetzung der Pläne kümmern wird. Das Erreichen von verschiedenen Zielen wird der Gemeinde finanzielle Zuschüssen zukommen lassen.

Auch in der Lokalsektion gibt es Neuerungen. Einen großen Dank geht an Marcel Lamy der in den letzten drei Jahren als 1ter Schöffe eine gute Arbeit verrichtet hat. Er wechselte dieses Jahr mit Aly Gary den Posten und wird nun im Gemeinderat die Partei weiterhin vertreten.

Der Vorstand der Lokalsektion wird ebenfalls eine Neuerung erfahren. Aly Gary gibt den Posten des Präsidenten an Marc Bonert weiter, der in den letzten Jahren als Sekretär im Vorstand war. Renée Schiltz bleibt ein weiteres Jahr als Präsidentin.

Verschiedenes

Verschiedene andere Themen wurden ebenfalls diskutiert. Zu nennen wäre ein Konzept zum Umbau der Weckerstrooss, welches schon länger der Straßenbauverwaltung vorliegt, um die Autofahrer am zu schnellen Durchfahren zu hindern. Ein Problem das die Bewohner schon länger beanstanden und wo lange administrative Prozeduren ein Vorankommen bremsen.

Der geplante Ausbau der Tanklager im Hafen von Mertert, war ebenfalls Thema des Abends. Die Anzahl der Tanks, die zusätzlichen Additive, das Lagern von Kerosin usw. beunruhigen verständlicherweise die Anwohner. Dass durch den Bau eine spätere Erweiterung der neuen Kläranlage eventuell auch nicht mehr möglich ist, stellt ebenfalls eine ungünstige Situation dar. Die Umweltministerin Carole Dieschbourg und der Abgeordnete Henri Kox  konnten mehr Klarheit verschaffen, und gaben einen Überblick auf den aktuellen Stand des Projektes. Der geplante Protestmarsch sowie die Unterschriftensammlung seien im Moment verfrüht, da noch kein definitiver Plan vorliege, bzw. die zu durchlaufenden Prozesse sich noch hinziehen würden. Besonders abzuwarten wäre die Bürgerversammlung im Rahmen der Commodo-Prozedur, wo der Betreiber den Bewohnern Rede und Antwort stehen würde. Bei genauerem Betrachten der alternativen Standorte müsse man wohl einsehen dass in Punkto umweltfreundlichem Transport der Hafen von Mertert ideal sei. Besonders die Anbindung ans Schienennetz sowie die Flussschiffahrt stellen bessere Methoden dar als ein Transport durch Lastwagen über die Straßen. Die Maacher Lokalsektion von déi gréng wird das Projekt auf jeden Fall weiter beobachten und sich für Mensch und Natur einsetzen.

Ein weiteres Thema war die Anfrage einer Baufirma an den Schöffenrat und an die Umweltverwaltung betreffend dem Abbau von Steinen für den Straßenbau im Waldgebiert zwischen Maacher, Flaxweiler und Oberdonven. Auch hier konnte Ministerin Carole Dieschbourg Aufklärungsarbeit leisten. Das Projekt wäre noch lange nicht genehmigt, und sollte es soweit kommen würde der Staat diesbezüglich Konditionen in Sachen Nachhaltigkeit stellen, die für den Schutz der Umwelt wichtig seien.

Aly Gary beendete die Generalversammlung mit dem Dank an alle Anwesenden und einem Geschenk an Marcel Lamy für seine geleistete Arbeit in den vergangenen 3 Jahren.

 

Marc Bonert

President